Dienstag, 29. Januar 2013

FOTOBUCH NEUERSCHEINUNG MICHAEL DANNENMANN



Fotograf Michael Dannenmann hatte alle großen Künstler vor seiner Kamera. Sein neues Buch 'Portraits' zeigt in großem Bogen sein künstlerisches Schaffen.
Michael Dannenmann

Michael Dannenmann: Die Ruhe der analogen Fotografie

Es ist kein Geheimnis, dass sich die Fotografie im Übergang von der analogen zur digitalen Technik sehr verändert hat. Die allgegenwärtige Präsenz durch die Verwendung von digitalen Kameras und Smartphones hat unseren Planeten mit einem Bildertsunami überrollt. Elektrisiert blättern wir uns durchs Internet, sichten die 500 Urlaubsbilder, die wir digital angefertigt haben und werden verfolgt durch das visuelle Dauerfeuer der Medien.
Je hektischer ich die digitalen Bilder konsumiere, umso ruhiger macht es mich, Bilder zu genießen, die noch analog entstanden sind so wie die Portraits von Michael Dannenmann.
Michael DannenmannMichael Dannenmann

Michael Dannenmann’s neues Buch: Portraits

In seinem neuen Fotobuch Portraits zeigt uns der Fotograf in großem Bogen sein künstlerisches Schaffen. Zurückhaltend im Layout, stehen seine Bilder angeschnitten auf der Doppelseite oder im klassischen Quadrat des Mittelformats.
Die Bilder entfalten eine Intensität und Kraft, wie sie vor allem der Einsatz der analogen Fotografie möglich macht. Es gibt keine Kontrollinstanz auf dem Monitor, auf der der Portraitierte seine Wirkung auf die Kamera überprüfen kann. Er muss sich dem Fotografen anvertrauen und Teil des Geheimnisses werden, das das Bild erst im Labor sichtbar macht, lange nachdem das Studiolicht erloschen ist. Man sieht Dannenmanns Bildern an, dass er dieses Vertrauen genießt.
Viele der portraitierten Künstler zeigt er in ihrem Atelier. Die Bilder kommen oft ohne Staffage aus: als Setting reicht eine Wand, ein Tisch, ein Stuhl in dem der Portraitierte seinen Platz findet. Die Inszenierungen sind streng, die Linienführung bemerkenswert. Nur sparsam werden Requisiten eingesetzt; so zeigt er den Fotografen Peter Lindbergh vor genau der Art von Segeltuch, das wir als wolkigen Hintergrund aus dessen fotografischen Werk kennen. Und erst auf den zweiten Blick fällt mir auf, dass der Künstler Günther Uecker auf einem Stuhl mit nagelbesetztem Stuhlbein sitzt. Auch bei Tony Craig bemerke ich die schräg gestellte Perspektive erst beim zweiten Hinsehen.
Mit seinen erst auf den zweiten Blick vielschichtigen Bildern gelingt es Dannenmann, einen Dialog mit dem Betrachter zu eröffnen, den ich bei jedem erneuten Öffnen des Bildbandes weiterführe.
Michael DannenmannMichael Dannenmann

Michael Dannenmann: Biographie, Kunst und Künstler

Michael Dannenmann (geb. 1959 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Düsseldorf) zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Portrait-Fotografen. Eines seiner Talente ist es, in Sekundenschnelle das Essenzielle eines Menschen einzufangen. Unter den von ihm Portraitierten, sind häufig Künstler in ihren Ateliers. Im Buch finden sich u.a. Portraits von Markus Lüpertz, Richard Avedon, Stephan Balkenhol und Georg Baselitz.
Text & Fotos: Julia Braun
Julia Braun hat als ehemalige Projektmanagerin in einem bekannten Fotobuchverlag mit vielen Fotografen am Leuchttisch gestanden und dabei so manches über Kunstwerk und Künstler gelernt. Für ARTberlin schreibt sie über Bildbände für zeitgenössische Fotografie aus ihrer Sammlung und über Neuerscheinungen, die ihr am Herzen liegen. Bereits erschienen sind Hedi Slimane Berlin und Wolfgang Tilmans Neue Welt.

OLIVER JANIK ÜBER DIE BERLINER KUNSTSZENE KUNST KOLUMNE: FASHION WEEK BERLIN



ARTberlin hat eine Kolumne. Oliver Janik, bekannt für seine ironische Zunge und schonungslosen Finger in der Wunde in Kolumen bei Mitte Schön, wird alle zwei Wochen ein Auge auf die Schnittstellen der Kunst mit Fashion, Design, Nachtleben und natürlich Berlin werfen. Und wir so: YEAH.
Fashion Week Berlin

Fashion Week Berlin: Und ich so: YEAH.

Ich habe mit Eva gesprochen. Also wegen der Kolumne hier.
Sie sagt, dass “es natürlich um Kunst gehen soll, im weitesten Sinne halt”. Ich habe dann gesagt, dass das ja leicht ist, “hey, ich mein, Berlin, das is doch ein Gesamtkunstwerk, wenn auch work in progress.” Und “kann ja nicht so schwer sein.” sage ich dann noch. Und Eva sagt, dass ich da natürlich Recht habe und lächelt milde, weil Sie natürlich weiß, dass ich Berlin möglicherweise total über- und gleichzeitig eine regelmäßige Kolumne über Kunst in Berlin total unterschätze.
Für meine erste Kolumne bin ich dann einfach raus gegangen auf die Straße, in Mitte, mit einem photofähigen Device bewaffnet und dachte ich stolper mal über Streetart oder auch über die extra zum bewussten Stolpern (gibt es das überhaupt?) vom Berliner Senat verlegten Stolpersteine. Und schreibe dann im Falle a) entweder einen Diskurs, wo ein Tag (also englisch jetzt) aufhört und Streetart anfängt (ich meine, wer entscheidet das?) oder im Falle b) eine natürlich total politisch korrekte und hochsensible Hymne auf „Vergangenheitsbewältigung im Raum“ einer Stadt mit einer ja so besonderen historischen Vergangenheit wie Berlin undsoweiterundsoweiter.
Fashion Week Berlin

Fashion Week Berlin: Bread and Butter, Premium und High End Sneaker

Ich bin also draußen auf der Münzstraße und bin voll bereit für dies oder eben auch das und dann stelle ich fest, dass ich weder das eine noch das andere tun kann – denn es ist FASHION WEEEEEK. Und Bread and Butter. Und die Premium ist auch, klar. Wenn schon.
Und da stehen Sie also, Horden, Schlangen, Trauben, Ketten von Fashionistas aller nur denkbarer Nationalitäten und verstellen auf Ihren Beutezügen kollektiv meine Motivauswahl, stehen und stolpern mit Ihren High End Sneakers respektlos auf den Stolpersteinen rum, verbergen mit den überdimensionierten Kojote-Fellkragen Ihrer Woolrich-Jacken die zur Leinwand avancierenden Wände rund um das Alt-Berlin.
Fashion WeekFashion Week
Man könnte mir natürlich schlechtes Timing vorwerfen, ist ja nicht die erste Fashion Week (gefühlt ja jede Woche, im Wechsel mit Echo, Berlinale und CSD), aber das hatte ich eben verdrängt. Ich lege mich fest: Wenn Berlin ein Kunstwerk ist, ist die Bread and Butter und die Fashion Week und das alles mindestens mal ein Säureattentat.
Ich gehe also wieder nachhause. Und nächste Woche schreibe ich dann über Kunst, versprochen.
Text: Oliver Janik
Fotos: Chloé Richard

KUNSTMESSE REVIEW ABC 2012: EIN NEUES KUNSTMESSE-FORMAT FINDET SEINE FORM


Die abc art berlin contemporary 2012 hat ihren Besucherrekord: 24.000 Kunstinteressierte hat sie angezogen. 129 Galerien aus 18 Ländern und 148 Positionen zeitgenössischer Kunst gezeigt. Und die Architektur drumherum hat sowohl Künstler inspiriert als auch ihre Betrachter frei atmen lassen. Was war neu dieses Jahr?

abc - art berlin contemporary

Das gute 5. Jahr der abc

So voll gepackt mit attraktiven (und hochqualitativen) Happenings die dieses Jahr zum ersten Mal statt gefundene BERLIN ART WEEK auch war, auf die abc -art berlin contemporary, werden wohl die meisten Kunstleute ganz besonders genau geschaut haben.
Ihr fünftes Mal war für die abc so etwas  wie der Schritt von der Pubertät zum unkonventionellen Erwachsenen. Und damit meine ich nicht, dass sie vorher in irgendeiner Weise unreif gewesen sei. Aber vielleicht einen Tick experimenteller und zwar mit allen Vor- (überraschend radikale Kunst) und Nachteilen (Organisation) einer solchen Anordnung. Ich persönlich finde es müßig darüber zu debattieren, was sie denn nun sei, die art berlin contemporary: Kunstmesse oder Ausstellungsformat, das eben auch verkauft. In meinen Augen hat die abc dieses Jahr geschafft, was viele andere Kunstmessen aufgrund ihrer traditionellen Struktur gar nicht leisten können und zu dem sie selbst im letzten Jahr noch nicht bereit war: sie war professionell strukturiert und kommuniziert und hat gleichzeitig einen ambitionierten, narrativen Ausstellungscharakter behalten.
Ob sie ein Erfolg war? 67 starke Galeristen aus Berlin, 11 aus anderen deutschen Städten und 51 Galerien aus dem Ausland hat die abc jedenfalls überzeugt und laut Aussage ihrer Sprecher “zahlreiche Kuratoren, Künstler, Sammler und Kunstinteressierte aus der ganzen Welt” angezogen. Das ist, zumindest nach unserer Umfrage unter Galeristen der abc 2011, ein Erfolg gegenüber dem letzten Jahr. Was dahinter für Verkaufszahlen stehen wird sich zeigen.
Gleichzeitig war auf Besucherseite, gemessen an den Kommentaren auf den einschlägigen Social Media Kanälen von Künstlern, Sammlern und Bloggern, denen wir folgen, viel Positives zur Kunst, wie immer mussten sich die Galerien für jeweils eine, maximal zwei künstlerische Positionen entscheiden, aber auch zur Architektur zu lesen.
Christoph Keller, Expedition-Bus and Shaman-Travel, 2002, VW Campingbus mit Faltdach

Was war neu auf der abc 2012?

Formal hat sich seit dem Umzug im letzten Jahren in THE STATION am Gleisdreieck einiges verändert. Letztes Jahr gab es ein übergeordnetes Thema, Malerei hieß es, dieser Überbau samt Kurator war dieses Jahr verschwunden. Und die abc hat sich vergrößert: Statt zwei wurden nun drei luftige Hallen bespielt.
Die Architektur der abc
Großzügig und experimentierfreudig hat es gewirkt, das als wiederverwendbares Display-System des Architekturkonzepts der abc. Schlichte Baugerüste statt Messekoje, lautete das Prinzip, das auch deshalb mit Lob bedacht wurde, weil viele der teilnehmenden Galerien und auch Künstler mit ihren Arbeiten darauf reagiert haben.
Timm Ulrichs (Wentrup) hat die Ausstellungsarchitektur zum Beispiel in seiner Installation in Form einer 100-Quadratmeter-Wohnung einfliessen und ein transparentes Kunstgehäuse entstehen lassen.
Kooperationen: Artist Space New York und Miss Read @ abc
Neu war auch, dass sich die abc Gäste aufs Gelände eingeladen hat. Artist Space aus New York, die vor 40 Jahren vom New York State Council of Arts (NYSCA) gegründeten Förderer junger Künstler holten internationale Kulturprojekte zu einen “Basar” zusammen, organisierten eine Vortragsreihe und zwei “Interventionen”.
Miss Read, die Buchmesse für Kunstpublikationen, hatte ihr gewohnt fein ausgewähltes Assortiment aus Kunstbüchern und Magazinen von internationalen Verlagen und Künstlern im Gepäck.
Arbeiten von Birgit Brenner auf der abc - Galerie: Eigen + ArtMogg & Melzer auf der abc
Das Fleisch: Mogg & Melzer statt Grill Royal auf der abc 2012
Das etablierte Grill machte den beiden Jung-Deli-Unternehmern Oskar Melzer und Paul Mogg Raum, und diese servierten den abc Gästen mit gewohnter Lässigkeit ihre durchaus saftigen Pastrami-Sandwiches und den New York Cheesecake, den man sonst in der ehemaligen Jüdischen Mädchenschule bekommt.

Was wird anders auf der abc 2013?

Unsere Herausforderung ist es, den September künftig gemeinsam mit der Berlin Art Week als feste Größe für eine internationale Sammlergemeinde zu etablieren. Mit der Berufung von Maike Cruse zur Direktorin wird eine Struktur geschaffen, die abc in Zukunft weiter zu professionalisieren und über das gesamte Jahr aufzubauen,
geben die abc-Organisatoren Guido Baudach und Alexander Schröder zur Antwort.
Na denn, holen Sie bitte Ihren Kalender: Die nächste abc art berlin contemporary wird vom 19. – 22. September 2013 stattfinden.
Text: Eva Kaczor, Fotos: Linda Pacher

KUNSTPREIS PREIS DER NATIONALGALERIE FÜR JUNGE KUNST: DIE KANDIDATEN FÜR 2013


Seit gestern Nacht stehen die vier jungen Künstler fest, die im September 2013 auf den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst hoffen dürfen. Aber dieses Mal ist ein entscheidendes Detail neu: der Preis.
Preis der Nationalgalerie für junge Kunst
Gestern Abend gab die Jury während der BERLIN ART WEEK die vier internationalen Künstler bekannt, die im Herbst 2013 auf den Preis der Nationalgalerie für junge Kunst hoffen dürfen. Ihre Namen: Kerstin Brätsch, Mariana Castillo Deball, Simon Denny und Haris Epaminonda. Sie alle arbeiten, zumindest teilweise, in Berlin und wurden aus insgesamt 140 Bewerbern ausgewählt. Zum ersten Mal in der Geschichte des mit 50.000 Euro hoch dotierten Kunstpreises, wird dieser nicht in Euro auf dem Konto des Gewinner landen, sondern direkt in eine kuratierte Einzelausstellung in einem der Häuser der Nationalgalerie verwandelt werden. Ob diese in der Neuen Nationalgalerie oder im Hamburger Bahnhof geschehen soll, darf der Künstler sich allerdings selbst aussuchen. Und vielleicht ist diese Lösung für manche unter den Preisträgern sogar die vielversprechendere was die eigene Karriere betrifft.
Die Preisverleihung findet am 19. September 2013 im Hamburger Bahnhof statt.

Die Anwärter auf den Preis 2013

Kerstin Brätsch for DAS INSTITUT / Installation view The Painting Factory, MOCA Los Angeles, 2012 / Alle Bilder aus: Blocked Radiants Series (for Ioana)

Kerstin Brätsch // geboren in Hamburg, lebt und arbeitet in New York und Berlin
Kerstin Brätsch zeigt in ihrer Kunst plakative malerische Serien, die den Informations-Overkill unseres Alltags darstellen. Ein Bezug zur Außenwelt ist nicht mehr vorhanden. Das Verwertungssystem der alltäglichen Medien kopiert sie und überträgt diese in die Kunst. Heraus kommen Piktogramme, Stoffmuster, Computerraster, die verhackstückt und weiterverwendet werden.
Marina Castillo Deball, Uncomfortable Objects, 2012 Foto: Marina Castillo Deball
Mariana Castillo Deball // geboren in Mexico City, lebt und arbeitet in Berlin
Kunst und Forschung wird bei Mariana Castillo Deball eng miteinander verbunden. Archäologische Fundstücke bilden das Zentrum ihrer Arbeiten. Sie werden in ihrer kulturellen Verwertung analysiert. Dabei geht es ihr um die Gebrauchsspuren und die freie Assoziation zu den Geschichten der Gegenstände. Sie arbeitet mit ganz unterschiedlichen Medien, wie Zeichnung, Film, Skulptur, Installation und Performance.
Simon Denny, Decommissioned Trading Table/Workstation, 2011
Simon Denny // geboren in Auckland, lebt und arbeitet in Auckland und Berlin
Der neuseeländische Künstler Simon Denny untersucht mediale Strukturen der Informationsvermittlung. Das heißt konkret: Fernsehprogramme, Mobiltelefone, Schaufenster-Displays, Powerpoint-Programme oder Internet-Netzwerke. Die nimmt er für seine Arbeiten und daraus entstehen ironische Skulpturen und Raumarbeiten, manchmal sind sie auch an öffentlichen Gebäuden platziert. Kulturkritik und Aufklärungsstrategie mit inbegriffen.
Projects 96: Haris Epaminonda, Vol. VII, Installationsansicht, The Museum of Modern Art, New York, Foto: Jonathan Muzikar
Haris Esaminonda // geboren in Nicosia, lebt und arbeitet in Berlin
Die zyprische Künstlerin Haris Esaminonda arbeitet mit Fotos, Collagen, kleine Skulpturgruppen und Filmen. Durch die räumliche Anordnung oder die labyrinthartigen Installationen entstehen fast verwunschene Gesamtkunstwerke. Dabei verwendet sie oft historische Materialien. Haris Esaminonda bearbeitet sie, bis die ursprünglichen Kontexte oder Geografien ausgelöscht sind.

Die Jury

Tobias Berger (Kurator am M+, Museum für visuelle Kunst, Hongkong), Ariane Beyn (Leiterin der Abteilung Bildende Kunst beim Berliner Künstlerprogramm/DAAD sowie Leiterin der daadgalerie in Berlin-Mitte), Massimiliano Gioni (Künstlerischer Leiter der 55. Biennale Venedig, 2013, Künstlerischer Leiter der Nicola Trussardi Foundation, Mailand, und stellvertretender Direktor im New Museum for Contemporary Art, New York), Anno Saul (Drehbuchautor und Filmregisseur, Berlin, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Filmakademie) und Ina Weisse (Schauspielerin und Filmregisseurin, Mitglied der Deutschen Filmakademie).
Preis der Nationalgalerie

Preis der Nationalgalerie für junge Kunst

Der Preis wurde im Jahr 2000 vom Verein der Freunde der Nationalgalerie ins Leben gerufen und wird alle zwei Jahre verliehen. Ein internationale Jury wählte die vier neuen Kandidaten aus einer Liste von 140 Bewerbern aus. Im vergangenen Jahr hatte der Franzose Cyprien Gaillard sowohl die Auszeichnung wie auch den späteren Publikumspreis gewonnen.


Zur Quelle:

SCHÖNEBERG GALERIE THOMAS FISCHER



Die Galerie Thomas Fischer ist ein Geheimtipp für eine intensive Begegnung mit Kunst unterschiedlicher Medien auf dem Tagesspiegel Gelände in der Potsdamer Straße.
Galerie-Thomas-Fischer-

Adresse

Potsdamer Straße 77-87, Haus H, 10785 Berlin

Telefon

+49 30 74 78 03 85

Öffnungszeiten

Di-Sa 11-18 Uhr

Email

Lagebeschreibung

Die Galerie Thomas Fischer liegt im neuen Galerien Hot Spot in der Potsdamer Straße auf dem ehemaligen Gelände des Tagesspiegels.

Webpage

GALERIE INFO

Die Galerie Thomas Fischer ist seit dem Gallery Weekend 2011 eine der jüngsten und zugleich vielversprechenden Galerien auf dem alten Tagesspiegel Gelände in der Potsdamer Straße. Und in guter Nachbarschaft mit etablierten internationalen Galerien wie z.B. Blain Southern. Wer die Galerie im 1. Stock eines Altbaus betritt, dem begegnet medienübergreifende Kunst von jungen, zu entdeckenden Künstlern und etablierten internationalen Positionen wie Seiichi Furuya. Wir empfehlen dringend mit dem Galeristen Thomas Fischer zu plaudern. Er zählt zu jenen Galeristen, die nicht nur intensiv für die Kunst leben, sondern auch gerne ihr Wissen und persönliche Begegnungen mit Künstlern teilen.

KÜNSTLER

  • Margrét H. Blöndal
  • Seiichi Furuya
  • Laetitia Gendre
  • Sebastian Stumpf      
  • Marcel Frey
  • Brian O’Doherty
  • Joachim Bandau

KUNSTRICHTUNGEN & MEDIEN

  • Malerei
  • Installation
  • Fotografie
  • Videokunst

ARTIKEL ZUR GALERIE THOMAS FISCHER

Interview mit dem Galeristen Thomas Fischer zur Eröffnung seiner Galerie Thomas Fischer während der Berlin Fashion Week 2011.

GALERIST & TEAM

KARL FRIEDRICH SCHINKEL BERLIN


KARL FRIEDRICH SCHINKEL

BERLIN

Grossartige Verstiegenheiten im harmonischen Umfeld
Karl Friedrich Schinkel: "Der Brand von Moskau", 1812/1813 (© Staatliche Museen zu Berlin, Kupferstichkabinett)

GROSSARTIGE VERSTIEGENHEITEN IM HARMONISCHEN UMFELD

Wirkungsvolle und überraschende Schaustücke sowie quietschende Rekonstruktionen. Eine Retrospektive in Berlin zeigt die Werke des preußischen Oberbaurats Karl Friedrich Schinkel. Der Architekt war eine Schlüsselfigur zwischen Klassizismus, Romantik und Historismus. Eine Austellungskritik aus dem Kulturforum Berlin.
// BORIS HOHMEYER, BERLIN
Am Berliner Kulturforum brennt Moskau jede Viertelstunde. Dann fährt die mächtig vergrößerte Reproduktion einer Zeichnung, mit der Karl Friedrich Schinkel 1812/13 sein höchst erfolgreiches Bühnenpanorama „Der Brand von Moskau“ festgehalten hat, wie ein Theatervorhang in die Höhe und gibt den Blick frei auf den dreidimensionalen Nachbau der Szenerie.

Zur Quelle:




Ihr Sascha Klupp